Darf ich vorstellen: Grace

Thomas Schlimbach/ Juli 28, 2025/ Tagebuch

12.07.2025 – Was soll ich sagen. Grace erinnert mich mal wieder daran, wie anstrengend, aber auch unglaublich bereichernd ein Welpe sein kann. Dieses zauberhafte Wesen hat hier direkt (fast) alle um die kleine Kralle gewickelt. Nur „fast“ weil Banu erwartungsgemäß die Augen rollt, wenn der kleine Zwerg mal wieder in ihren Wohlfühlbereich hüpft, aber die diskreten Winke mit Lefzen und Grummeln versteht Grace nach Hundeart perfekt und hält sich dann zurück … für ca. 5 Sekunden – Welpe halt, mit viel Ausdauer und geringem Speicherplatz.

Emmi macht das so unglaublich toll, dass wir teilweise unseren Augen nicht trauen. Wie sehr man sich doch in seinem Hund täuschen kann. Emmi findet das Baby toll und spielt (für einen 54 kg Landseer) extrem vorsichtig und liebevoll mit der kleinen Maus. Für Emmi war der Neuzugang offensichtlich ein echter Gewinn und da waren wir uns absolut nicht sicher. Umso glücklicher sind wir, dass die beiden sich innerhalb von ein paar Tagen so super gefunden zu haben scheinen.

Grace ist der absolute Hammer – Autofahren findet sie super, sie ist unerschrocken, aber dabei nicht übermütig, wahnsinnig lernfähig und super menschenbezogen. Nach ein paar Tagen kann sie schon das ein oder andere umsetzen und ist hier schon 100 % angekommen. 

Erste Lernerfahrungen

Die erste Zeit ist natürlich geprägt von Bindungsarbeit in jeglicher Form, aber ich habe darüber hinaus direkt mit dem Klicker angefangen. Wir über Sitz, Decke (Ruhetraining), Fußarbeit, Impulskontrolle immer mit Futterbestätigung und Klicker – und bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihren Namen und den Rückruf mit Doppelpfiff … es ist wirklich faszinierend zu sehen, welche Fortschritte sie schon in den ersten Tagen macht. In der nächsten Woche werde ich dazu mal ein kleines Video einstellen.

Grace hat einen mit Welpengitter abgetrennten Bereich, den sie zum Runterkommen nach kurzer Zeit auch super angenommen hat. Das ist unglaublich wichtig, um ihr die Möglichkeit zu geben sich runterzufahren, aber auch notwendig um den beiden Landseern die notwendige Ruhe vor dem kleinen Wirbelwind einzuräumen – denn bei aller Freude über die kleine Zaubermaus, darf ich auch nicht vergessen, dass ich eine Verantwortung für zwei erwachsene Hunde habe. Hier versuche ich nach wie vor jedem gerecht zu werden und jedem Hund seine individuelle Qualitätszeit einzuräumen. 

Nicht immer einfach, aber das war mir ja bewusst 🙂